Vereinsgeschichte

Die Ursprünge des Vereins reichen bis in das Jahr 1973 zurück. Zu diesem Zeitpunkt pachten die lose als Interessengemeinschaft organisierten Modellflieger den ersten Flugplatz im Gebiet zwischen Iserlohn-Sümmern, Halingen und Menden-Platte Heide.
Die damalige Interessengemeinschaft bestand im Wesentlichen aus Harry Küffner, Udo Türich, den Gebrüdern Kortsteger, Theo Spickhoff, Adolf Laubig, Theo Nölle sowie Paul und Reinhard Klüter.

Im Jahre 1977 wurde aus der Interessengemeinschaft ein eingetragener Verein, dessen erster Vorstand aus Üdo Türich (1. Vorsitzender), Adolf Laubig (2. Vorsitzender), Theo Spickhoff (Kassierer) und Peter Sabbath (Schriftführer) bestand.

Nach einigen Wechseln des Flugplatzes fand sich 1979 der bis heute bestehende Standort im Truppenübungsgelände der Bundeswehr in der Nähe der B236 Menden Richtung Iserlohn.

 

Im Jahre 1980 etablierten sich gleich zwei Aktivitäten, die die Vereinsgeschichte bis heute prägen. So begann der Verein Wettbewerbe auszurichten, u.a. in den Jahren 1981, 1982 und 1988 die Meisterschaft im Motorsegelflug des DMFV.
Zum festen Bestandteil der Vereinsaktivitäten ist seit 1980 auch die alljährliche Vereinsreise zum hochalpinen Segelfliegen nach Österreich geworden.

Die sportlichen Aktivitäten des MCM beschränkten sich nicht nur auf das Ausrichten von Wettbewerben, sondern es wurde sowohl als Mannschaft als auch als Einzelpersonen an Wettbewerben in der gesamten Bundesrepublik teilgenommen.
So konnten zwei Mannschaftssiege bei der Meisterschaft im Motorsegeln erzielt werden. Die damaligen Mitglieder Christian Koch und Martin Hille konnten diverse Einzelsiege für sich verbuchen.

Einige Zeitungsauschnitte und Urkunden können hier angesehen werden.

Neben den sportlichen Aktivitäten wurden auch immer wieder Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür etc. durchgeführt. Spaß und Geselligkeit waren schon immer wichtiger Bestandteil im Vereinsleben.

Die Mitgliederzahl steigerte sich über die Jahre auf den heutigen Stand von 60 Mitgliedern. Dadurch wurde auch eine Erweiterung der Infrastruktur des Fluggeländes notwendig. So wurde ab 1985 ein Wohnwagen als "rollendes Vereinsheim" benutzt. Ab 2003 war es durch entsprechende Verhandlung mit der Bundeswehr möglich, feste Installationen auf dem Fluggelände durchzuführen. Das "rollende Vereinsheim" wurde durch einen Container und der mobile Fangzaun durch einen fest installierten Zaun ersetzt.

Die neueste Entwicklung in der Vereinsgeschichte ist die Ausweitung der Flugzeiten ab 2008 auf die gesamte Woche, nicht mehr nur am Wochenende und an Feiertagen.